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Kantonaler Bienenzüchterverein Schaffhausen • Gellerstrasse 51 • 8222 Beringen
T: 052 643 40 33 • F: Theorielokal - Lehrbienenstand, Charlottenfels Neuhausen E-Mail

Kantonaler Bienenzüchterverein Schaffhausen


 

Herbstversammlung 2021

Anfang November lud der Kantonale Bienenzüchterverein seine Mitglieder und frisch ausgebildeten Imker zur Herbstversammlung ein. Eine erfreulich grosse Anzahl Imker konnten begrüsst werden. Der Gastreferent Gerhard Mohr aus Hittisau im Bregenzer Wald hielt einen Vortrag über die Bedeutung der Drohnen (männliche Bienen) im Bienenvolk. Im frühen Frühling sind die Völker darauf bedacht, genügend Drohnen aufzuziehen, denn für die Begattung junger Königinnen ist ein grosses Angebot von Drohnen unerlässlich. Wie machen sich die Drohnen im Bienenvolk nützlich? Sie helfen natürlich mit, den Bienenstock zu heizen, an der ganzen Arbeit, wie Putzen, Bauen, Nachwuchsaufzucht, und Nahrungsbeschaffung beteiligen sie sich jedoch nicht. Ihre Anwesenheit gibt den Arbeiterinnen die Möglichkeit, jederzeit neue Königinnen nachzuziehen, um die Vermehrung zu gewährleisten. Das gibt eine gute Stimmung und Harmonie im Volk. Die Drohnen sind mit speziellen Eigenschaften ausgestattet, die ihnen ihre Hauptaufgabe, die Begattung der Königin, leichter machen. Sie haben riesige Facettenaugen, die bewegliche Objekte sehr gut erkennen. Ebenso ist der Geruchssinn so sensibel, dass eine Königin über eine Distanz von mehreren Kilometern erkannt wird. Die kräftige Flugmuskulatur erlaubt Ausflüge von mehreren Stunden. Ende Juli, Anfang August werden die Drohnen jedoch nicht mehr benötigt, mit der sogenannten Drohnenschlacht werden sie von den Arbeiterinnen vor die Tür gestellt. Für die Königinnenzucht spielen die Drohnen und deren Muttervölker eine zentrale Rolle.

 

Diplomierung der Neuimker/innen

Beatrice Weber, die den Grundkurs als Betriebsberaterin leitete, konnte 22 neue Imker diplomieren, beinahe alle halten schon eigene Bienenvölker. Der Kurs wurde jedoch stark durch die Pandemie überschattet, in Theorie und Praxis wurden neue Wege beschritten und auch in sehr kleinen Praxisgruppen gearbeitet, was natürlich von Kursteilnehmern und Kursleitung einiges abverlangt hat. Die Ausbildung folgt den Bedürfnissen der Natur und der Imker. Während früher die Imkerei älteren Männern vorbehalten war, interessieren sich heute viele Frauen um dieses Hobby. Gemeinsam mit dem Partner macht es speziell Spass und Freude. Während 18 Nachmittagen konnten in Theorie und Praxis die nötigen Grundkenntnisse erworben werden. Heute ist es üblich, dass man Informationen im Internet sucht. Wie ein gesundes Bienenvolk riecht, wie sich die Schwarmstimmung anhört oder wie die Bienen auf den Verlust der Königin reagieren, kann man jedoch nur auf dem Bienenstand erlernen. Darum wurde bei jeder Gelegenheit in kleinen Gruppen an den Bienenvölkern gearbeitet und diskutiert. So konnte an mehreren Beutesystemen Erfahrungen gesammelt werden. Das zweite Jahr wurde nicht nur für uns durch Corona, sondern auch für unsere Bienen in Folge schlechter Witterung sehr anspruchsvoll. Was 2020 ohne Probleme geraten ist, wurde dieses Jahr schwierig. Die Völker haben zu verschiedenen Zeiten an Hunger gelitten, darum war auch die Vermehrung sehr anspruchsvoll. Für Einsteiger war das eine richtige Herausforderung, ganz zum Schluss war die Belohnung durch die Honigernte mit eigenem Honig leider auch nicht erfreulich gross. Wir sind sehr stolz, dass der Verein wiederum durch neue, gut ausgebildete und motivierte Imker bereichert wird.

 

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